Geburtshaus Wilhelm Schickard (1592-1635)

Geburtshaus Wilhelm Schickard

Station 15 – Geburtshaus Wilhelm Schickard


Audiobeitrag zum Geburtshaus Wilhelm Schickard


In der Lücke zwischen den Häusern Am Graben 36 und 38, nach hinten an die Stadtmauer angebaut, stand das Geburtshaus von Wilhelm Schickard. Er war der Neffe des Baumeisters Heinrich Schickhardt. Zunächst hatte er eine geistliche Laufbahn eingeschlagen, wurde dann aber vom Herzog als Professor des Hebräischen an die Universität Tübingen berufen. Später lehrte er dort auch Astronomie.

Wilhelm Schickard war ein vielseitig interessierter und begabter Mann: er betätigte sich als Kartograph und Maler, studierte zahlreiche orientalische Sprachen und stand mit vielen berühmten Gelehrten der verschiedensten Fachrichtungen in Briefkontakt, so z.B. mit dem Astronomen Johannes Kepler.

Als seine größte Leistung wertet man heute die Erfindung der ersten mechanischen Rechenmaschine im Jahr 1623. Wilhelm Schickard starb 1635 in Tübingen an der Pest.

 

 

» Zurück zur Karte