Untere Froschgasse

Hundestall

Station 7 – Untere Forschgasse


Audiobeitrag zur unteren Forschgasse


Am Ende der Froschgasse, in dem Winkel, wo die Stadtmauer einen Knick machte, um zum Nufringer Tor aufzusteigen, stand ein Turm, der im 17. Jh. „Gallen“ genannt wurde und den man als Gefängnis nutzte. Ganz in der Nähe befand sich das „Frauenhaus“, nämlich das Bordell, das unter städtischer Aufsicht stand und dessen Existenz seit 1446 belegt ist. Es wurde im Zuge der Reformation geschlossen.

Im vor der Stadtmauer liegenden Zwingerbereich war der herrschaftliche Hundestall untergebracht, der die Hunde für die Schönbuch-Jagden der württembergischen Grafen und Herzöge beherbergte. Jede württembergische Amtsstadt musste auf eigene Kosten 3-4 Hunde für die Herrschaft unterhalten.

 

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